Teil eines Werkes 
1 (1843)
Entstehung
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den Mann zu zeigen, und brächte es auch Verderben, Verwüſtung, ja Tod herauf. Und ich meine, die Wol⸗ ken, die du finſterer Zauberer herauf beſchworen, ent⸗ hielten ſo dergleichen.

Biſt du böſe auf mich, Richard? fragte da der Lützower gutmüthig. So wahr ein Gott! nein, ant⸗ wortete der Major haſtig und bot ihm die Hand, du haſt wie ein braver Kriegskamerad gehandelt, haſt mich geweckt, als ich eingeſchlafen, weil ich mich im Winter⸗ quartier wähnte, obgleich die Campagne noch lange nicht zu Ende, und die Ehre erſt gerade recht in Gefahr gerathen. Komm hinunter; ich ſehne mich wie ein Dürſtender nach dem Anblick deines Lieutenants; aber vorher noch eine Frage: Weiß der junge Burſch von mir und unſerm Geheimniß?

Das hieße marodirt im fremden Eigenthume! Kein Wort weiß er, auf Ehre! Er glaubt den Vater vor ſeiner Geburt auf dem Felde der Ehre geſtorben, ant⸗ wortete der Rittmeiſter.

Nun denn, marſch, marſch, in Gottes Namen! und dem Freunde voran ſchritt Herr Richard zu den bekann⸗ ten Zimmern.

Ein halbes Dutzend der ſchwarzen Jägeroffiziere vildete unten einen Halbzirkel und erwartete ſo in mili⸗ täriſcher Ordnung und reſpektvoll ihren Führer. Der Rittmeiſter präſentirte Jeden einzeln dem Herrn des Hauſes, und dieſer ging an Keinem vorüber, ohne durch eine verbindliche Anrede ſich den jungen Schnur⸗ bart zu gewinnen. Lieutenant Waiſe war der letzte im Kreiſe, und als Herr von Hochhorſt ihm ins Auge blickte, konnte er die Erſchütterung nicht bergen und ſtand betroffen vor dem jungen blühenden Soldaten da.