Teil eines Werkes 
1 (1843)
Entstehung
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ihn, Beatrice, übe den Zauber deiner Augen, du köſt⸗ lichſte unter allen Töchtern Cataloniens, welche je die Pyrenäen überſtiegen, um dem Siegeszuge des Liebes⸗ gottes zu folgen. Was ſagſt du, Eismenſch, zu dieſer lieblichen Kaſtanie an der Bay von Roſis gewachſen? Thauet dein Blut auf, und zuckt dein Gehirn? Er riß dem Mädchen den Seidenkragen vom Nacken und zog die Schmucknadel von der Scheitel, ſo Haß alles reiche Haar der Spanierin über den weißen Nacken und Buſen herniederrauſchte wie eine dunkle Nachtwolke, die ſich auf ein weißes Blüthenfeld legt. Singe, Barbar, ſinge glühend und laut! Der fruchtbar machende Saint Guigelot und Sancta Barbara, die Patronin der Kreiſenden, mögen dir helfen! Beſinge dieſes Meiſterſtück vom Füßchen hinauf bis zum Grüb⸗ chen des Kinns; wir erlaſſen dir kein Plätzchen, was irgend des Lobes werth.

Der Deutſche ſprang raſch und mit ſolcher Heftigkeit auf, daß der Franzos ſammt dem Weibe zurückwich. Er warf die Zither zornglühend auf den Boden und rief:Schande dem Edelmann, der ſolches einem Chri⸗ ſtenritter anmuthet! Doppelſchande dem, der gehorchen möchte!

Ein Affe! kreiſchte zugleich die Spanierin, mit den Geberden höchſten Schreckes.Ein großer Affe! Tödtet ihn, ehe er beißt.

Wo da? Wo der Affe? riefen herbeiſpringend mehrere Junker ihr nach.Armbrüſte her und auf zur Jagd!

Alles ſchaute dahin, wohin die flüchtende Spanierin gedeutet, und wirklich ſah man in einer Wandöffnung