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die ich ſah, geſielen mir eben nicht und glichen nicht ¹ den Schönheitsbildern in meiner Seele. Hinter den ge⸗ malten Wangen mühſam die Unſchuld zu ſuchen, ſchien mir gar läſtig. Der Mantel und der Gürtel von Gold ſicherte mich nicht unter beiden eine Schweſter des Ordens zu finden, der dem Ribalden⸗König wöchentlich zween Sols Buße zu zahlen hat; ich ſah Prinzeſſinnen wegen Treubruch vor Gericht ſtehen, und die Könige 1 in der Noth, eigene Geſetzbücher ſchmieden zu laſſen, um Frauenzucht, das Idol, vor dem der Mann anbetet, an der Kette zu führen, damit auf Frankreichs Stamm⸗ bäumen nicht überall falſche Pfropfreiſer erwüchſen. Sehet, Herr, ſo kam's, daß Weiberſchöne mir nur zum bunten, üppigen Wandbilde ward, gut zum Betrachten, übel für den Beſitzer, der einen Neid auf fremde Augen in ſich trägt. Eure Damen lieben nur ſich, nichts Anderes; ihnen iſt die Tugend und Zucht ein Putzſtück, das ſie für ein reicheres Kleinod hingeben würden. Mein Wort darauf, Herr, finde ich je ein Weib, das nicht ſich allein liebt, das die Zucht für das edelſte Juwel hält, dann will ich Euch zum Brautwerber bitten, und Ihr ſollt keinen froſtigen Bräutigam fin⸗ pi „Auf deinen Kopf, du deutſcher Bär, den Schimpf zurück, den du allen Frauen der Welt angethan! Frankreichs ganze Ritterſchaft haſt du gekränkt in deinem k Geckenwort, uns Alle, und ſind dir deine geſunden Glieder lieb, ſo thue Buße zur Stelle wie ein heucheln⸗-
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der Gottesläugner. Und du mußt, du ſollſt die Buße thun, die ich dir auflege als dein übergnädiger Biſchof.“ — So ſchrie der Pariſer, indem er das Mädchen raſch hervorriß und vor den Deutſchen ſiellte.„Züchtige


