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Dich zu hängen,“ verſetzte Lord Roehampton etwas boshaft;„auch glaube ich nicht, daß eine Zauberin damals im Stande geweſen wäre, mich luſtig zu machen.“—
Dieſe ungekünſtelte Sprache bewies ſo deutlich, welchen Kummer ſie ihrem Geliebten bereitet hatte, daß Louiſe davon ſelbſt zu der Zeit gerührt wor⸗ den wäre, da ſie ihn noch für treulos und ſchuldig hielt. Jetzt aber, da ſie wußte, daß ihm durchaus
nichts gegen ihre Liebe oder ſie ſelber zur Laſt ge⸗ legt werden konnte, wurde ſie davon ſo ergriffen und ſo weich geſtimmt gegen ihn, daß ihr Thrä⸗ X
nen in die ſchönen Augen ſtürzten. Strathern hätte ſie gerne weggeküßt; Lady Roehampton drückte mit weiblichem Zartgeſühl der neuen Freundin die Hand und ſagte leiſe:„Sie müſſen es meinem Mann nicht übel nehmen, er hält ſo große Stücke auf Herrn Strathern, daß er es nicht leiden kann, wenn Jemand auch nur meint, er könnte etwas Un⸗ rechtes thun.“
„Ich ſehe, daß Sie es mir ebenſo gut anthun,* wie meiner Frau und Strathern,„äußerte der Marquis, dem die Thränen in den Augen des Fräu⸗ leins Sydney nahe gingen.„Ich weiche auch,“ ſetzte er mit einer Verbeugung hinzu,„der Gewalt dieſer ſchönen Dame und bitte um die Gunſt, die Hand berühren zu pürfen, welche den Zauberſtab— mit ſo viel Anmuth ſchwingt.“


