Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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in Kurzem die Frau unſeres beſten Freundes ſein wird.

Du machſt mit mir gerade, was Du willſt, Marie, ich muß mir alſo, ob ich will oder nicht, unſere neue Freundin ſchon gefallen laſſen.

Fräulein Sydney, da Sie ſo gütig gegen mich geweſen ſind, ſo muß ich Sie bitten auch meinem Mann gegenüber zu überſehen, daß er erſt ein neuer Bekannter iſt, ſagte Lady Roe⸗ hampton, zu Louiſen gewendet, die ſchon wieder in ein eifriges Geſpräch mit ihrem Geliebten ver⸗ tieft war.

Strathern ſchaute ſeelenvergnügt drein, Lord Rvoehampton ſchrieb mit Recht dieſe Veränderung dem guten Einverſtändniß zu, welches jetzt offenbar zwiſchen ſeinem Freunde und Fräulein Sydney Statt fand. Er bemerkte gegen die letztere, in⸗ dem er lächelnd auf Strathern wies:Sie be⸗ ſitzen die Gabe traurige Menſchen in fröhliche zu verwandeln, in ſo wunderbarem Maße, daß ich mich beinahe fürchte, einer ſo gefährlichen Perſon nahe zu kommen.

Ich habe nie gewußt, daß Du ſo zur Trau⸗ rigkeit geneigt biſt, erwiederte Strathern.Iſt es aber der Fall geweſen, ſo mußt Du zugeben, vaß die Verwandlung ſehr zu wünſchen war.

Es machte mich traurig genug in Italien, wie ich ſah, daß Du beinahe drauf und dran warſt,