Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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bringen zu helfen. Ich bitte Sie dafür um Ver⸗ gebung. Ich war damals höchſt unglücklich hatte viel Angſt und Elend ausgeſtanden und wußte kaum, was ich that. Sein Sie großmüthig und laſſen Sie mir Ihre Verzeihung zu Theil werden. Dabei hielt ſie der Lady Roehampton die Hand hin und dieſe gab, indem ſie ſolche erfaßte, zur Antwort:Ach, liebes Fräulein Sydney, ich will Ihnen Alles verzeihen, wenn Sie mir verſprechen, den beſten und theuerſten Freund, den ich und mein Mann beſitzen, ſür all den Kummer zu entſchädi⸗ gen, den Sie ihm gemacht haben. Wären Sie Zeuge davon geweſen, wie wir, ſo würden Sie anerkennen müſſen, daß er ein eben ſo treuer und ergebener Liebhaber iſt, wie er ſich uns als Freund erwieſen hat.

Eine in ſo natürlicher Weiſe begonnene Unter⸗ haltung mußte bald zu einem vollkommenen Ein⸗ verſtändniß zwiſchen den zwei reizenden Frauenzim⸗ mern führen. Beide beſaßen viel Hochherzigkeit und, was man fagt, Sinn für's Romantiſche, Jede verſtand alsbald die Andere und fühlte dem Herzen eine Freundſchaft entkeimen, die blos der Zeit be⸗ durfte, um reif zu werden und Früchte zu bringen. Als die Herren ſich wieder mit den Frauenzimmern vereinigten und Strathern zählte die Sekunden, bis es geſchah war er ſehr erfreut ſeine ange⸗ betete Louiſe mit Lady Roehampton in einem ſo