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„Wenn Sie in Zukunft noch eine Eroberung machen ſollten, ma belle, ſo vergeſſen Sie nicht Ihrem Anbeter zu empfehlen, daß er auf dem Stuhl ſitzen bleibt, während er ſeine Liebeserklä⸗ rung macht.“
„Elender, ſchändlicher Menſch, was habe ich für einen Haß und Abſcheu gegen ihn!“ rief Lady Fitzwarren, als die Thüre hinter Lord Mountſerrat zufiel. Welten gäbe ich darum, wenn ihn Fitzwar⸗ ren todtſchießen würde.“ Hier ſtürzte ihr, von Zorn und beleidigter Eitelkeit hervorgerufen, ein Thränenſtrom in die Augen. Aber nachdem ſie ein paar Minuten überlegt, fiel ihr ein wie nothwendig es wäre, Schritte zur Wahrung Ihres Rufs zu thun. Es ſchien ihr das Beſte den Wagen zu be⸗ ſtellen, auszufahren und einige Beſuche zu machen. Das that ſie denn auch unverzüglich und ſie legte im Geſpräch mit Andern ſo viel Fröhlichkeit an den Tag, daß Jedermann äußerte ſie ſei im Eheſtand viel heiterer geworden.
In derſelben Nacht noch erſchien ſie, ſtrahlend von Diamanten auf einem Ball, tanzte und zeigte ſich luſtiger als gewöhnlich. Ihr Mann und ſein treuloſer Freund dagegen trafen die nöthigen Vor⸗ kehrungen um ſich am nächſten Morgen mit den Waffen in der Hand gegenüber zu treten und zu entſcheiden, ob einer oder beide den gewiſſenloſen Verrath des Marquis mit dem Leben bezahlen ſollten.


