Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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Lord Fitzwarren's dunkles Geſicht und ſeine zu⸗ ſammengepreßten Lippen verriethen, daß er ſich be⸗ mühte, die Leidenſchaft zu zügeln, die ihn ergriffen hatte. Seine Frau bemerkte, welche Wirkung ihre Stichelei gethan, beſchloß aber nichts deſtoweniger noch weiter zu gehen und eine Kälte und Gering⸗ ſchätzung zu zeigen, die ihn noch mehr aufbringen mußten. Sie fing an ein Liedchen zu ſummen.

Ich quäle und langweile Dich alſo? rief er. Und das ſagſt Du mir ganz kaltblütig, nachdem Du mich dadurch in die Falle gelockt haſt, daß Du eine eben ſo große Vorliebe für Pferde heuchelteſt, wie ſie mir eigen ſt? Du weißt, daß Du mich nie dran gekriegt haben würdeſt, wenn ich nicht auf dieſe Weiſe betrogen worden wäre. Aber vielleicht iſt Dir unbekannt, was ich Dir jetzt ſagen will; und es iſt hohe Zeit, daß Du eine Wahrheit zu hören bekommſt, die mich meine Gutmüthigkeit wohl hätte verſchweigen laſſen, wenn Du mich nicht zu weit triebeſt. Wiſſe denn, daß ich blos durch mein Ehrgefühl und Mitleid veranlaßt worden bin, ein Verſprechen zu erfüllen, auf das ich mich in Folge Deiner Schmeichelei und der vorgeblichen Aehnlich⸗ lichkeit Deines Geſchmacks mit dem meinigen in einem Augenblick der Tollheit eingelaſſen, das ich

aber ſeither immer von Herzensgrunde bereut habe.