Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

296

Windſor ein freundſchaftliches Mittagsmahl gefallen laſſen, wobei ſie die beſten Gerichte bekommen ſollte, die in Paris aufzutreiben wären.Ich ſpare nie an den Koſten, Mylady, und warum auch? ſagte ſie überlaut, während die Frau vom Hauſe in größ⸗ ter Verlegenheit und ärgerlich über ein ſo plumpes Betragen, wie es ihr noch nie vorgekommen war, der Lady Wellerby flehende Blicke zuwarf, ſie doch von ihrer Freundin zu befreien.

Wer iſt die Dame mit den herrlichen Dia⸗ manten? fragte der Herzog von Beauregard einen der Geſandtſchafts⸗altachés, einen lebhaften jungen Mann, der gegen den duc neidiſch war und ſich freute, ihn zum Beſten halten zu können?

Das iſt das reichſte Frauenzimmer in ganz England, gab er zur Antwort.

Was, Fräulein Coutts?

Nein, nein, noch viel reicher.

Iſt ſie verheirathet, fragte der duc eifrig.

Nein, von ihrem Mann iſt keine Rede mehr, lautete die Erwiderung und der duc nahm das ſo auf, als wäre damit der Tod des Marquis ange⸗ deutet.

Alſo iſt ſie frei, fuhr er fort.

Gewiß, völlig frei, und ſie macht nicht viel Umſtände, verſetzte der altaché.

Die reichſte Frau in England, ſagen Sie? wiederholte der duc.