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widerſpenſtig wie ein Mauleſel und hat ſo viele Untugenden, als je ein Thier, das ich in meinem Stall gehabt habe.“
„Deſto ſchlimmer für Sie, lautete die kurze Antwort des Schwiegervaters, der ſich von ganzem Herzen Glück dazu wünſchte, die in Rede ſtehende Frau los geworden zu ſein.
Als die Marquiſe von Mountſerrat in Beglei⸗ tung der Lady Wellerby und ihrer Tochter Abends im Geſandtſchaftshotel erſchien, zogen die Pracht und Menge ihrer Diamanten ſowohl als ihr außer⸗ ordentlich koſtbarer Anzug Aller Augen auf ſich. „Das iſt die bekannte Marquiſe von Mountſerrat, die ſo ungeheuer reich iſt,“ flüſterten alle anweſen⸗ den Engländer rings umher und geſpannten Ohres horchten die Fremden, welche die Aeußerung ver⸗ nehmen konnten; denn das Wort reich verſtehen ſie meiſt Alle. Nachdem die Vorſtellung bei der Frau des Geſandten Statt gefunden hatte, ſchien Lady Mountſerrat keineswegs geneigt, wieder zu gehen und der Wirthin Raum zum Empfang ihrer übri⸗ gen Gäſte laſſen zu wollen. Umſonſt ſtieß Lady Wellerby ſie an, vergebens winkte ſie ihr, ſie ſolle Platz machen;— ſie blieb ſtehen und verſicherte die vornehme Dame vor ihr, wie ſehr es ſie freue, ſie kennen zu lernen. Dabei ſprach ſie die Hoff⸗ nung aus, die Gemahlin des Geſandten würde ſie einmal beſuchen und ſich im Gaſthof zur Stadt


