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„Ich kann Sie verſichern, daß ich Sie oft und ſehr bei'm Eſſen vermißt habe, Herr Webworth. Vergeſſen Sie nicht, daß hier wie in Rom jeden Tag ein Meſſer und eine Gabel für Sie bereit liegt.“
„Tauſend Dank, verehrteſte Frau.“
„Thue ich jetzt der Livy zu wiſſen, daß ſie die Nacht bei'm Geſandten ſind, ſo geht ſie nicht hin,“ ſagte Lord Fitzwarren bei ſich ſelbſt.„Ich kann ihr aber einen Poſſen ſpielen, wenn ich kein Wort von der Sache rede und ſie hin laufen und ganz unverſehens mit ihnen zuſammentreffen laſſe. Und ſo mache ich's auch, hol mich der Teufel. Ich ſchäme mich wahrhaftig für ſie, weil ſie ſich ſo un⸗ natürlich gegen ihre Aeltern und ihre Schweſter be⸗ trägt. Und daß ſie ſo wüthend auf den Franzoſen verſeſſen iſt. Ich muß dem Ding Einhalt thun, ſonſt lacht ganz Paris über mich. Was war ich doch für ein Dummkopf, mich von einem ſo herz⸗ loſen Weibe in die Falle locken zu laſſen. Und ſie iſt noch obendrein nicht einmal hübſch. Ich wußte kaum was ich ihrer Mutter und ihrer Schweſter antworten ſollte, als ſie nach ihr ſich erkundigten.“
Während dem Lord Fitzwarren ſolche Gedanken durch den Kopf gingen, äußerte Herr Webworth, nachdem einige Minuten Stille geherrſcht,„er habe nie eine freuudlichere und gaſtfreiere Dame gekannt, als die Marquiſe von Mountſerrat. Sie iſt wahr⸗


