Teil eines Werkes 
3. Bd. (1847)
Entstehung
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vom Tiſche erhoben, hatten ſie abermals eine be⸗ deutende Summe gewonnen. Die Marquiſe ertrug heute ihren Verluſt im Spiel mit viel weniger Gleich⸗ muth, als am vergangenen Abend; ſie biß ſich mehr als einmal in die Lippen, beklagte ſich laut über ihre ſchlechten Karten und ſchlug ärgerlich auf den Tiſch. Dieſe Zeichen von Unzufriedenheit beun⸗ ruhigten Lord und Lady Wellerby auf's Aeußerſte. Denn ſie fürchteten einen Gegner zu verlieren, den zu bewältigen ihnen ſo leicht fiel. Lord Fitzwarren rieth ſeiner Mitſpielerin mehrmals, ſie ſollte auf⸗ hören und verſicherte ſie mit eben ſo viel Freimuth als Ehrlichkeit, daß ihr Unglück blos von ihrer Unkenntniß des Spiels übertroffen werden könnte. Obgleich ſie aber der Verluſt höchſt mißmuthig machte, beſtand ſie doch auf Fortſetzung deſſelben, und zwar, wie ſie Nachts beim Ausziehen der Jungfer Juſtine vertraute, blos in der Abſicht, um den Herren und Frauen zu zeigen, daß ſie ſich aus einem Verluſt nicht viel zu machen brauche und ſich durch das Unglück nicht einſchüchtern laſſe.

Und doch geſtehe ich, ſagte ſie zu ihrer ſemme de chambre,ich empfand einen ſolchen Haß gegen Lord und Lady Wellerby, als ich ſie Robber um Robber gewinnen und das Geld mit gierigen Augen und geſchäftigen Fingern überzählen fah, daß es mich herzlich verlangte ihnen die Kar⸗ ten an die Köpfe zu werfen und ſie ein paar