Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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Ich wollte, ich wüßte das gewiß, dann wäre ich glücklich. Stellen Sie ſich einmal vor, wenn ich einen ſolchen Mann bekäme, Juſting, und man ſagte zu mir: Mylady und gnädige Frau! Dann hätte ich eine Grafenkrone an meinem Wagen und auf den Rockknöpfen meiner Bedienten. Ach, was wäre das für ein Glück. Und mein Lord gäbe mir den Arm, ich möchte hingehen, wo ich wollte. Würde ich da nicht eine glückliche Frau ſein?

Ah, qa dépend, Madame.

Sprechen Sie engliſch, Juſting, Sie bringen mich um alle Geduld, wenn Sie Etwas ſagen, was ich nicht verſtehe.

Nun, Madame, ich ſage, daß viel davon ab⸗ hängt, ob der Mylord Sie auch wirklich liebt, und nicht blos, weil er hört, daß Sie viel Geld haben.

Nun, Juſtine, Sie reden gerade, als wäre ich eine alte Frau und als lohnte es ſich nicht der Mühe, mich anzuſehen. Warum ſollte mich Lord Alexander Bowler nicht aufrichtig lieben?

Hier wurde Frau Maclaurin's Geſicht roth vor Zorn. Die verſchmitzte femme de chambre ſah, daß ſie zu weit gegangen war in ihrem Eifer, Zweifel an den redlichen Abſichten Lord Alexander Beaulieus in dem Gemüthe ihrer Gebieterin zu erregen. Sie wünſchte ſehr, dieſe mal- adresse wieder gut zu machen und nahm daher ſogleich ihre Zuflucht zu der Schmeichelei.