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Glaubenstreue oder die Wallonen in der Pfalz : Erzählung / von Friedrich Blaul
Entstehung
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34 Drittes Kapitel.

meidliche. Der Steinhauer befahl ſeinem Weibe, die Flücht⸗ linge auf dem Seitenwege eine oder zwei Stunden weit zu führen, weil er ſich mit dem Geiſtlichen wieder in die Pe⸗ tershöhle begeben müſſe. Es wurde verabredet, daß der Zug in Aachen den Pfarrer oder doch einen der beiden jungen Männer erwarten ſolle, und nun ging es in möglichſter Eile voran.

Wir müſſen nun den verlorenen Knaben aufſuchen und ſehen, was aus ihm geworden iſt.

Paul war wirklich in der Petershöhle zurückgeblieben, oder vielmehr in dieſelbe zurückgekehrt. Es fiel ihm ein, daß er die ſchönen Verſteinerungen, welche ihm der brave Steinhauer geſucht und geſchenkt hatte, ganz vergeſſen habe. Dieſen ſeinen Schatz wollte er nicht zurücklaſſen. Schnell raffte er eine am Ausgang weggeworfene Fackel vom Boden auf und eilte in die Höhle zurück, ohne daß dies von Je⸗ manden bemerkt worden wäre. Jedermann war zu ſehr mit ſich ſelbſt beſchäftigt. Glücklich kam der Knabe bei den Feuern am Lagerplatz an und fand bald wieder das Eckchen, in welchem er die hübſchen Sachen aufbewahrt hatte. Nach⸗ dem er ſie alle zu ſich geſteckt, machte er ſich eilig auf den Rückweg. Aber ſtatt den Gang zu wählen, den er gekom⸗ men war, ſchlug er ahnungslos einen andern ein. Er hatte ſich bei ſeiner Beſchäftigung einigemal umgedreht, und in⸗ dem er nun meinte, er dürfe nur gerade fortgehen, war er in einen der zahlreichen Seitengänge gerathen. Eine ziem⸗