Der Auszug. 17 Der Vorſchlag fand deßhalb Beifall und man machte ſich nun auf nach dem nahen Hügel, um den Eingang in den unterirdiſchen Steinbruch zu ſuchen. Die waldige Um⸗ gebung des Petersberges hatte bald die Verbannten aufge⸗ nommen, und obgleich es ſchon tief zu dämmern anfing, fühlte ſich doch jedermann weit ſicherer und ruhiger, als auf der offenen Landſtraße. Während nun einige für Holz, beſonders für Kienfackeln ſorgten, ſuchten andere einen Ein⸗ gang in die Höhle. Nach einiger Zeit war dieſer gefunden, und zwar ein ſo hoher, gewölbter Gang, daß man die Pferde und Wagen recht wohl hineinführen konnte. Eine hinreichende Zahl von Kienfackeln wurde nun angezündet, und die ganze Schaar zog in das unterirdiſche Nachtlager ein.
Zweites Kapitel. Die Petershöhle.
So ich im Finſtern ſitze, ſo iſt der Herr mein Licht. Micha 7, 8. Schon ſeit Jahrhunderten gehört die Petershöhle bei Maſtricht zu den Merkwürdigkeiten der Erde. Sie iſt eines von den Wundern der Unterwelt, das die arbei⸗ tende Menſchenhand nach und nach gebildet hat. Schon 9
Blanl, Glaubenstreue(2. A.)


