Teil eines Werkes 
2 (1859) Armand
Entstehung
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Das Leben dieſes unruhigen Volkes iſt ja ein unaufhörliches Hin- und Herklettern zwiſchen der Sturmglocke der Notredame-Kirche und dem Geſange der Nachtigallen in Trianons Hainen.

Der ernſte Wirth, damals noch ein Gegenſtand von aller Dankbarkeit und Bewunderung, zehn Jahre ſpäter aber begraben in aller Stille und Vergeſſen⸗ heit, hatte für jeden ſeiner Gäſte ein paar liebens⸗ würdige Worte, oft aber wandte er das Antlitz zur Thür des Salons, als erwarte er noch einen Gaſt.

Endlich öffnete ſich dieſe Thür und ein Bedienter meldete:

— Herr Armand Cambon!

Konnte es unſer Held ſein, welchen der General erwartete? So faſt erſchien es, nach dem ſeltenen Lächeln zu urtheilen, mit welchem der ſonſt ſo ſtrenge Krieger ſeinen neuen Gaſt empfing.

Unſer Held war etwas verändert, jedoch nur zu ſeinem Vortheil, denn was machen nicht die— Kleider!

Die einfache, doch geſchmackvolle Officiers-Uniform der Mobilgarde kleidete den jungen und ſchlank ge— wachſenen Mann vortrefflich.

Der ſchlanke Körper, die hochgewölbte Bruſt und die breiten Schultern füllten den hübſchen Waffenrock