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— Unglücklicher! rief Armand. Mit einem Ver⸗ brechen wollten Sie ſich und uns beflecken?.... Zurück, oder ich haue Sie nieder, Simon!... Zurück, oder Sie ſind des Todes!
Armand ergriff ſeinen Säbel, und zog die Klinge⸗
Ohne zu antworten, zog auch Simon die Seinige und zum zweiten Male kreuzten ſich die Klingen des Meiſters und des Schülers.
Das reiche, aber enge Boudoir war keineswegs geeignet zum Tummelplatz ſolcher Arme und Waffen. Es war zum Tempel einer Venus und eines Cupido beſtimmt, aber nicht für Bellona und den Mars.
Eine Kriſtallkrone und ein koſtbarer Spiegel lagen bereits in Scherben auf dem ſchönen Teppich.
Simon kämpfte gegen Denjenigen, der es gewagt, ſich zwiſchen ihn und ſeine Rache zu drängen.
Armand ſeinerſeits kämpfte weniger für ein Weib, das er verabſcheuen mußte, als für die allgemeine Sache, welche er durch Gewaltthat gegen eine einzelne Perſon befleckt glaubte.
Augen und Klingen ſtoben Funken. Es war ein Meiſterkampf.
— Zu ſpät! Zu ſpät! Ich ſterbe! erſchallte plötzlich durch den Lärm der Säbelhiebe eine Stimme,


