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— Der Arzt gab mir ein kleines Pulver, das die Schmerzen ſtillte und mir zu ſchlafen erlaubte.. Als er zuletzt hier war, glaubte er, ich werde in einigen Stunden das Bett verlaſſen können.
— Sie ſehen auch gar nicht mehr krank aus.
— O, es muß bei mir ſchon ſehr ſtark kommen! meinte der Banquier, der indeß doch bleich wie der Tod war.
— Sie können immerhin das größte Vertrauen zu dem Dr. Loviſiere haben. Wie Sie wiſſen, iſt er mein Arzt ſeit ich in Paris bin, und wenn er auch nicht gerade einen bedeutenden Namen hat, ſo kann man doch keinen zuverläſſigeren Arzt finden, als ihn. — Ich bin auch ſehr zufrieden mit Leviſiere und danke Ihnen, daß Sie mir dieſen Mann recomman⸗ dirt haben... Wie befindet ſich meine Nichte die Herzogin?
— Ehe ich hierher fuhr, wollte ich mich von ihrem Befinden unterrichten und ihr zugleich Ihre Unpäß⸗ lichkeit melden laſſen; aber ſie war bereits ausgefahren, nach dem Luxembourg, wie gewöhnlich... Sie ver⸗ ſäumt die ſchönen Künſte niemals!
Der Herzog ſtieß einen tiefen Seufzer auf und ſtarrte finſter auf den Teppich vor dem Bette.
— Armer de Beaudreuil! ſagte der Banquier theil⸗


