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Geronnidre ſuchte ſich auf ſeinem Ruhebett zu er⸗ heben, der Herzog aber zwang ihn mit der ſanfteſten Gewalt, liegen zu bleiben, und ſetzte ſich an das Bett.
— Sie dürfen ſich nicht anſtrengen, bat der Her⸗ zog; ich ſehe aber zu meiner innigſten Freude, daß es nicht ſo ſchlimm, wie ich anfänglich gefürchtet. Ihr Bote erſchreckte mich... Wann fühlten Sie ſich zuerſt unwohl?
— Auf dem Rückwege vom Baron St. Bris, antwortete der Banguier ſehr matt. Ich fürchte, daß ich zu viel am Buffet zu mir genommen; ich fühle mich ſtets unwohl, wenn ich Nachts ſpeiſe!
— Und was fühlten Sie?
— Einen unerträglichen Magenſchmerz.
— Es iſt möglich, daß Sie zu ſtark zu Abend ge⸗ ſpeiſt! Der ehrenwerthe Baron iſt ein faſt zu liebens⸗ würdiger Wirth!... Aber es iſt auch möglich, daß Sie die Grippe bekommen, die jetzt Alles anfällt.
Die Grippe pflegt in Paris ſtets heftig aufzutreten, wenn es gegen das Frühjahr geht; der Herzog konnte alſo nicht ganz Unrecht haben.
— Haben Sie etwas zu ſich genommen? fragte der Herzog weiter indem er ſeinen Blick über den mit einigen Medizinflaſchen am Bette ſtehenden Tiſch ſchweifen ließ.


