Teil eines Werkes 
2 (1859) Armand
Entstehung
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— Gut!... Aber warum legt man denn nicht Stroh auf die Straße?

— Der Doctor ſagte nichts davon, Monſeigneur!

— Das war unbedachtſam von ihm!... Laſſen Sie ſofort Stroh über die Straße ausbreiten, damit die Ruhe des Kranken nicht durch das Geräuſch der Wagen geſtört wird!

Monſeigneur's Befehl ſoll ſofort ausgeführt werden!

— Ich danke Ihnen! ſagte der Herzog, indem er ein Goldſtück in die Hand des Bedienten fallen ließ.

— Monſeigneur ſind heute ſehr gnädig! ſtammelte der Bediente.

— Meine Güte und meine Gnade richten ſich ganz nach der Aufmerkſamkeit und Liebe, welche Sie Ihrem Herrn widmen.... Herr Geronniere befindet ſich alſo wohler?

— Er hat bis zum Morgen geſchlafen und ſich jetzt ein wenig auf das Bett gelegt.

— Gott ſei gelobt! rief der Herzog, ſich aber⸗ mals bekreuzend und ſetzte ſeinen Weg nach dem Zim⸗ mer fort.

Der Banquier lag in den koſtbaren Morgenrock gehüllt auf der Decke ſeines Bettes, als der Herzog in ein Schlafgemach trat, das in der That des glück⸗

lichen Beſitzers von 20 Millionen Franes würdig war. 3 7