Teil eines Werkes 
2 (1859) Armand
Entstehung
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um mein Secundant zu ſein! antwortete der junge Mann. Ich habe ſo lange ein Vergnügen der Art entbehrt.

Für diesmal werden Sie auf das Vergnügen verzichten müſſen, Eugen! ſagte Armand.

Morbleu, das iſt unmöglich!

Ihr Gegner iſt mein Coufin.

Folglich wird er ein Herz in der Bruſt und Eiſen im Arm haben. Sie reizen meinen Durſt, an⸗ ſtatt ihn zu löſchen.

Eugen, ſagte Armand dringend, Sie wiſſen, wie ſehr ich Sie ſchätze. Geben Sie das Duell auf!

unmöglich; ich bin der Geforderte!

Gut, ſo bin ich trotz all meiner Freundſchaft für Sie genöthigt, mich mit Ihnen zu ſchlagen, Eugen.

Mit mir? rief dieſer verblüfft.

Mit mir! wiederholte Armand. Meine Sicher heit nöthigte mich, einige Zeit bei meinen Verwandten in Lyon zu verweilen; ihr Sohn hat mich hierher be⸗ gleitet und da ich gelobt, ihn in Paris unter meinen Schutz zu nehmen, kann ich ihn nicht als Leiche zurück⸗ ſchicken.

Aber wie kann dies Anlaß zu einem Duell zwiſchen uns werden? rief Eugen.