Teil eines Werkes 
2 (1859) Armand
Entstehung
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düſtre Familien⸗Verhältniß verwickelt ſeien. Vielleicht könnten Sie mir Aufſchluß geben?

Eben war der Tanz beendet; die Muſik ſchwieg. Felix trat athemlos vom Tanzen heran.

Schöner Debardeur, Du biſt mir Genug⸗ thuung ſchuldig! rief er Colette zu.

Unglücklicher Pierrot, was forderſt Du?

Wenn Du ein Mann wäreſt, Dein Leben! antwortete Felix.

Gut, Pierrot; aber da ich kein Mann bin..

So fordre ich die nächſte Quadrille.

Ein Tanz iſt oft mehr als das Leben!

Ein Thor, der nicht das Höchſte fordert! rief Felix, die ſchöne Geſtalt des Mädchens betrachtend.

Gut, ich gehöre Dir! rief Colette, ihm die Hand reichend.

Für den ganzen Abend? fragte Felir entzückt.

Du biſt kühn!... Laß uns erſt ſehen, wie Du Dich in der Quadrille beträgſt!... Und wahr⸗ ſcheinlich mehr zufrieden mit dem heiteren als mit dem grübelnden Pierrot, ſtürmte Colette davon.

Die Quadrille ſchien indeß nicht am friedlichſten abgelaufen zu ſein, denn nach derſelben kam Colette auf Armand zu geeilt, um ihm zu erzählen, er habe einen wahren Helden zum Couſin, da Felix während