Teil eines Werkes 
2 (1859) Armand
Entstehung
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demſelben ein junger Mann, der eine ſehr lebhafte An⸗ rede an die auf den Bänken verſammelten Männer hält, von denen jeder mit einem muſikaliſchen Inſtru ment bewaffnet iſt.

Dieſe Rede ſteht in dem ſeltſamſten Contraſt mit der ſcheinbaren mußikaliſchen Beſchäftigung der Ver⸗ ſammelten; ſie wird auch ganz plötzlich durch ein Klopfen an der Thür unterbrochen. Ein junger Mann trat eilig herein, flüſterte dem Vorſitzenden einige Worte zu, eilte dann zu ſeinem Platz und nahm ebenfalls ein Inſtru⸗ ment zur Hand. Allgemeine Stille herrſchte plötzlich im Saal; ebenſo plötzlich aber, auf ein Zeichen des Vor⸗ ſitzenden, erhob ſich eine ohrenzerreißende Muſik, da Alle gleichzeitig ihre Inſtrumente zu ſtimmen begannen.

Ein Mann in Civil trat herein; die gräßliche Muſik verſtummte. Ohne ein Zeichen der Ueberraſchung wandte ſich der Vorſitzende an den Eingetretenen, der mit großer Verwunderung dieſe Geſellſchaft überſchaute.

Was verſchafft uns die Ehre Ihres Beſuchs, Herr Polizei⸗Commiſſair? fragte der Vorſitzende.

Der Commiſſair, ein hoch und ſchlank gewachſener Mann, wandte ſich, ohne zu antworten, an den ihm zunächſt Sitzenden.

Sie ſind wieder nach Paris zurückgekehrt, Herr Armand Cambon? fragte er.

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