Teil eines Werkes 
1 (1859) Armand
Entstehung
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Die Töne der Orgel brauſten; die Neuvermählten knieten vor dem Hochaltar in ihren Betſtühlen nieder. Der Prieſter begann die Hochzeitsmeſſe zu leſen; die Ringe wurden gewechſelt, der Gott Abraham's, Iſaak's und Jakob's zum Schutz für die Vermählten angerufen. Zwei andre Prieſter traten vor den Hochaltar, unter dem Schwenken der Weihrauchsfäſſer ging die Cere monie vor ſich, und Lablache's Donnerſtimme erfüllte mit ſeinem Adoremus in aeternum das Schiff der Kirche. Gloria patri, gloria filio, gloria spiritu sancto, Amen! ſang der Chor, und die Feierlichkeit war zu Ende.

Die Neuvermählten am Hochaltar verließen ihre Betſtühle und knieten betend noch an einem kleineren Altar nieder, obgleich die Kirche mit ihrer Ceremonie fertig. Endlich erhoben ſie ſich; die rieſigen Schweizer ſchwangen ihre goldenen Stäbe; der Hochzeitszug ſetzte ſich nach dem Portal in Bewegung. Abermals begann das Gedränge am Gitter. Armand, dem es erſchienen war, äls ſei ſeine Perſon während der Feierlichkeit mehr als das Brautpaar der Gegenſtand der Auf merkſamkeit der Zunächſtſtehenden, ließ ſich jetzt ebenſo wenig zurückdrängen wie vorhin. Noch einmal ſtreifte das Moiree⸗Kleid an ihm vorüber, noch einmal be