Teil eines Werkes 
1 (1859) Armand
Entstehung
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gegnete er dem Auge der Braut, das ſich mit dem⸗ ſelben Ausdruck wieder von ihm abwendete.

Mit der Hand auf dem Herzen und dem tieſſten Schmerz auf ſeinem Antlitz ſtand er da. Als die Braut bereits einige Schritte vorüber war, hielt ſie ſchnell inne und wandte ſich zurück. Vielleicht bereute ſie den verachtenden Blick, mit welchem ſie den ſichtbaren Schmerz des Jünglings belohnt. Armand gewahrte dies, er hob den Blick gen Himmel und gab ihr mit der Hand ein Warnungszeichen. Die Braut zauderte, ſie erblaßte und riß ihre Hand aus der des Gatten. In demſelben Moment aber warfen ſich die Perſonen, welche während der ganzen kirchlichen Ceremonie jede ſeiner Bewegungen überwacht, vor ihn, ſo daß er weder die Braut noch ihre Umgebung mehr ſehen konnte. Die Volksmaſſe drängte heran; von ihrem Wivbel fort⸗ geriſſen, erreichte Armand den Ausgang der Kirche in demſelben Augenblick, wo die Equipagen davon rollten.

Druck von J. Blumenthal in Berlin, Adlerſtr. 9.