Teil eines Werkes 
1 (1859) Armand
Entstehung
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wird, wie wir zur Informirung des Leſers einſchalten müſſen, eine chriſtliche Ehe der Art geſchloſſen, daß die Contrahenten ſich an einen Notar wenden, der einen Ehe⸗ Contrack aufſetzt; mit dieſem unterzeichneten Contract findet man ſich nebſt den Zeugen vor dem Maire, dem Bürgermeiſter des betreffenden Arrondiſſe⸗ ments, ein, der an die Thür ſeines Amtshauſes die Namen derjenigen anſchlagen läßt, welche ſich zu ver⸗ mählen wünſchen. Vierzehn Tage ſpäter findet man ſich abermals beim Maire ein, und iſt inzwiſchen keine Ein⸗ ſprache gegen dieſe Heirath erhoben, ſo verlieſt der Moire den Verlobten den betreffenden Paragraphen des Code civile und vereinigt ſie danach vermittelſt eines paſſenden Glückwunſches. Die Ehe iſt nun gültig geſchloſſen; will man ſich auch noch den Segen der Kirche holen, ſo fährt man vom Maire zum Gottes⸗ hauſe, eine Sitte, welche namentlich die Vornehmen und Reichen nicht verſäumen.

Eine Zeit lang ſchweiſte Armand's Blick von der Höhe der Kirchtreppe über den Madelaine⸗Platz. Endlich ſah er eine Equipage nahen, die vor dem Eiſengitter der Kirche hielt und aus welcher ein Herr und eine Dame herausſtiegen. Armand erkannte den Baron Saint⸗Bris und die Marquiſe d'Eſtelle. Beide ſtiegen die Treppe hinan und eilten an unſerm Helden vor