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beſehen, war aber die Thorheit auf Seiten des Ritters der Ehrenlegion, der, was er dachte, am beſten für ſich hätte behalten ſollen. Die Folge ſeiner Unvor⸗ ſichtigkeit blieb denn auch nicht aus.
— Was will denn Der? rief ein Gaſſenjunge jener bekannten Pariſer Sorte, die bei allen Volks⸗ aufläufen ihre Rolle zu ſpielen pflegt.
— Donner und Wetter! brüllte ein Kohlenträger, indem er ſeine groben, ſchwarzen Fäuſte auf die Schul⸗ ter des Ritters legte.
— Man will mich auf offener Straße überfallen! rief der Ritter, ſich zur Wehr ſetzend. Iſt denn keine Polizei da?... Hierher! Zu Hülfe! Laßt mich los, elendes Pack!
Dieſes letztere Wort fiel wie ein Funke in das Pulverfaß.
— Nieder mit dem Ariſtokraten, mit dem Geld— menſchen! ſchrie man von allen Seiten. Im nächſten Augenblick ſchon war der Ritter von ſeiner Begleiterin getrennt und von einer Anzahl wilder Figuren um— ringt, die einander überſchrieen und ihr Opfer immer mehr bedrängten.
Alles dies war in wenigen Secunden geſchehen. Die junge Dame ſtand bleich, unbeweglich, faſt erſtarrt


