Teil eines Werkes 
1 (1859) Armand
Entstehung
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gegen dieſe halb unterdrückte Artigkeit; wie ſollte ſie auch, da Armand nicht zu Ende geredet hatte!

Es folgte ein kurzes Schweigen, während deſſen das Fünffrancsſtück gegen die fünf Meſſingketten aus⸗ getauſcht wurde. Die junge Dame war dem Finger des Kaufmanns gefolgt, mit welchem er die Mädchen in dem Kreiſe bezeichnete, welche er bereit ſah, die Ketten in Empfang zu nehmen. Ohne weiter zu überlegen, trat ſie zu den überraſchten Arbeitertöchtern, und theilte die vier Kleinode aus, indem ſie zugleich unbemerkt eine Goldmünze jeder Kette beifügte; die fünfte jedoch barg ſie in dem kleinen goldgeſtickten Korb, der an ihrem Arme hing.

Die Empfängerinnen der Ketten waren natürlich ſehr glücklich, ſie faßten beide Hände der Geberin und küßten ſie.

Mademoiſelle, rief Eine von ihnen, vergönnen Sie uns das Glück, Ihren Namen kennen zu lernen, damit wir ihn in unſere Gebete einſchließen können.

Adelaide! antwortete die junge Dame ganz unbefangen.

Welche Unbedachtſamkeit! rief der Ritter, der ihr auf den Ferſen gefolgt war; welche Thorheit, hier mitten auf der Straße unter ſolchen Menſchen ſeinen Namen zu verbreiten! wiederholte der Ritter; bei Lichte