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— Aber was ſoll ich thun? fragte die Schöne miß⸗ geſtimmt; ich habe keine kleinere Münze bei mir.
— Ich weiß wohl, antwortete Cambon, daß Sie nicht auf die Kette boten, um ſie zu haben, ſondern weil Sie es für eine Sünde hielten, daß ein Ver⸗ käufer ſeine Lunge umſonſt anſtrenge. Ich will Ihnen daher einen Vorſchlag machen: Sie nehmen für dieſes Geld fünf Ketten, die Sie nicht behalten, ſondern verſchenken, an wen Sie wollen... Iſt Ihnen dies Recht?
— Mit Vergnügen; eine der Ketten behalte ich, die andern überlaſſe ich Ihnen, nach Ihrem Belieben zu verſchenken.
Der Ritter der Ehrenlegion huſtete und rieb ſich die Hände, als wollte er vor Kälte erſtarren.
— Mademoiſelle, Sie ſind unendlich gütig, ſagte Cambon; aber dort ſtehen einige Mädchen, denen meine Ketten ſicherlich gefallen, und die noch mehr Werth auf dieſelben ſetzen würden, wenn ſie dieſe aus Ihrer Hand erhielten, die ſo... ſo... Er wollte fein und ſchön ſagen, unterbrach ſich aber, da ihm ein ſolches Compliment aus ſeinem Munde nicht an rechter Stelle zu ſein ſchien. Die junge Dame er⸗ röthete, doch verrieth kein Schatten um ihren Purpur⸗ mund auch nur die geringſte vornehme Mißachtung


