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— Kämpfen rangen die Weißen und Rothhäute um die Herrſchaft
über einen Landſtrich, den der Eine nicht laſſen„ der Andere
aber behaupten wollte. In den Grafſchaften Fayette, Jefferſon und Lincoln waren die Anſiedelungen zwar bereits ziemlich zahl⸗ reich, aber ſie beſchränkten ſich größtentheils auf die Nachbar⸗ ſchaft der Stationen oder Forts, welche die einzigen Zufluchts⸗ orte waren, die einigen Schutz gewähren konnten, wenn die Indianer ihre Tomahawks zum Kampfe ſchwangen. Dieſe Sta⸗ tionen waren übrigens nichts, als eine dorfähnliche Anhäufung von Hütten, welche von ſtarken Palliſaden, gleich einem Walle, eingeſchloſſen wurden. Jedenfalls eine ſchwache Befeſtigung, die jedoch gegen Stürmende, welche keine andere Waffen als Meſſer, Tomahawks, und allenfalls Flinten hatten, mit leichter Muhe vertheidigt werden konnte.
Welche Gefahren den Anſiedlern drohten, die in dieſe furcht⸗ baren Wildniſſe eindrangen, wirſt du, lieber Leſer, aus der vor⸗ liegenden Erzählung erkennen lernen. Sie iſt zum großen Theil auf wahrhafte Thatſachen gegründet, und gibt dir nicht nur getreue Schilderungen von dem Dunkel, der Einſamkeit und den Schrecken der faſt endloſen Urwälder Amerika's, ſondern auch von dem Charakter, den Sitten und Gewohnheiten eines Völker⸗
ſtammes, deſſen trauriges Schickſal nicht allein der freilich oft
mißbrauchten Macht der Weißen, ſondern auch, und hauptſůch⸗ lich ſeinen eigenen Fehlern und Leidenſchaften zuzuſchreiben iſt. Die Abenteuer des wandernden Nathan, ſo wie des Pferdediebes Ralph Stackpole, ſind geſchichtlich wahr, und dieß wird ohne Zweifel dazu beitragen, das Intereſſe noch zu erhöhen, was Euch ohnedieß die Erzählung wunderbarer Ereigniſſe, blutiger
Kämpfe, drohender Gefahren und glückicher Rettungen ein⸗ flößen wird. 35


