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ihr ganzes Gluͤck in dieſer Okange enthalten iſt. — Endlich, als ſie die Frucht entzwei ſchneibet, faͤnt ihr ein kleines zwanzigmal gofaitetes Pa⸗ pier in die Haͤndez ſie ſchlägt es auseinander, aber keine Schriftzuge erſcheinen, um ihr das Geheimniß zu enthuͤllen, das darin verborgen liegen mag.— 48
Indeß erinnert ſie ſich eines Mittels welches der ſcharfſinnige Durvina in beſondern ſchwie⸗ rigen Umſtänden als Dinte zum Schreiben an⸗ wendete, naͤmlich des Citronenſaftes, und ver⸗ muthet, daß auch dieſes Briefchen damit ge⸗ ſchrieben ſey. Nachdem ſie demnach das Blatt auf ihrem Buſen gelegt, um es von der bren⸗ nenden Hitze, welche denſelben in dieſem Mo⸗ mente bewegt, durchdringen zu laſſen, erſchei⸗ nen zu ihrer großen Freude lesbare Ausdrucke, welche ihr Auge ſchnell durchlaͤuft um mit Ent⸗ zucken die Verſicherung zu leſen, daß ihr theurer Oberſter nur lebt um ſie zu lieben, daß er ſie immer liebte, ſie nur noch ein Mal ſehen will, um dann zu ſterben; eine geſchickte Verkleidnng, fährt der Brief fort, ſoll ihm zu dieſem Zwecke behuͤlflich ſeyn; und ein ſchlauer Unterhaͤndler wird alle Hoffnungen ihrer gegenſeitigen Liebe
beguͤnſtigen.—
„— 3. Ach geliebter Durvina, tuft Palmira heftig bewegt aus, ſo iſt es denn wahr, daß
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