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Hier angekommen ſtieg er ganz in der Stille in einem Gaſthofe der Mohrenſtraße (calle de los moros) ab, verſchaffte ſich von einem Troͤdler den Anzug eines Ritters vom Tempelherrnorden,(welcher damals ſo maͤchtig war, als der Koͤnig von der pyrenäiſchen Halb⸗ inſel ſelbſt) und machte ſich dadurch um ſo un⸗ kenatlicher in den Augen ſeiner Landsleute, da er ſchon mehrere Jahre abweſend von Caſtilien geweſen war.
Seine erſte Sorge ging nun dahin, ſich durch Vermittlung eines ſchlauen Barbiers— eine Klaſſe von Menſchen, welche ſich in Spa⸗ nien vortrefflich auf den Mercurius⸗Dienſt ver⸗ ſtehen— allerlei Nachrichten von der Familie Palmirens, beſonders uͤber die Lage und Le⸗ bensweiſe dieſes Maͤdchens während ſeiner Ab⸗ weſenheit, zu verſchaffen. Dieſe Erkundigungen belehrten ihn, daß Dona Palmira, welche ihm immer treu geblieben, von ihrer Familie, in der Abſicht, ihr andere Verbindungen aufzu⸗ zwingen, grauſam verfolgt worden ſey; daß man alle ſeine Briefe unterſchlagen, und als alle gelindern Maaßregeln an ihrer Standhaf⸗ tigkeit nichts gefruchtet, man ſie mit Gewalt in das Kloſter de la Penitercia gebracht habe, wo ſie durch die emporendſten Mittel gezwungen worden, den Schleier zu nehmen, und Profeß zu thun; endlich, daß Palmira's


