Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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Aber um dieſer kleinen Einleitung ſchnell ein Ziel zu ſetzen, ſo ſtellen wir jetzt in unſerer Gallerie von Trauerbildern das Gemälde der verbrecheriſchen Auffuͤhrung auf, welche ſich der Oberſt Don Fernando Durvina Hermoſo zu Schulden kommen ließ. Es war im Jahr 1770,*) da nach dem abgeſchloſſenen Frieden, welcher einen der vielen Kriege zwiſchen Spanien und Portugal ein Ende machte, die Truppen in ihre Standquartiere zuruͤckgingen, als unſer Sberſter unter den uͤbrigen, durch ſeine Talente und ſeinen Muth wohlverdienten Auszeichnun⸗ gen und Belohnungen auch die Erlaubniß er⸗ hielt auf einige Zeit der Ruhe des Friedens im Schooße ſeiner Familie zu genießen. Die heftige Leidenſchaft, die er fur Palmiren fuͤhlte, hatte nicht geringen Antheil an der Sehnſucht, die er nach ſeiner Heimath hegte. Kaum war er mit ſeinen Leuten zu Cindad⸗Rodrigo ange⸗ kommen, als er ungeduldig uͤber den langſa⸗ men Gang der Wagen ſein Gefolg verließ, in der Abſicht ſich zu Pferde nach Salamanca zu begeben.

*) Wenn dieſe Jahrzahl kein Druckfehler iſt, ſo kommt in dieſer Erzahlung ein ſtarker Anachro⸗ nismus vor, indem der Tempelherrnorden, von welchem nachher die Rede ſeyn wird, bekannt⸗ lich ſchon im Jahr 1311 ausgerottet wurde. . Anmerk. d. Ueberſ.