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und Güter, die man in ſeine Hände gelegt hatte, ging er uͤber zu den abſcheulichſten Er⸗ preſſungen, und nahm den Schimpf eines be⸗ truͤgeriſchen Kaſſenbruchs wie einen Ehrenkranz auf ſeine freche Stirn⸗ Wie die meiſten muth⸗ willigen Bankerottirer, welche ſich nur durch ihre vorgebliche Zahlungsunfaͤhigkeit zu berei⸗ chern ſuchen, waͤhlte Deſuyten einen Weg zum Reichthum, welcher uͤberall nur zum Galgen fuhren ſollte.
Schon hatten drei auf einander folgende Bankbruͤche durch ihre ungeheure Groͤße die handelnde Welt erſchuͤttert, und den verderb⸗ lichſten Einfluß ſowohl auf den hollandiſchen, als auswaͤrtigen Handel geaͤußert, und unſer ſchamloſer Schurke trug dabey den anſtößigſten Luxus zur Schau; dennoch erfreute er ſich, durch ein ſeltſames Zuſammentreffen der Umſtaͤnde, ei⸗ ner hoͤchſt bequemen Strafloſigkeit. Mit Schan⸗ de gebrandmarkt in der Meinung, rechtlicher Leute, ſah' er nichtsdeſtoweniger die beſte Ge⸗ ſellſchaft von Rotterdam bei ſich, und wenn er auch heimlich tief verachtet wurde, ſo war doch durch dieſe Gelegenheiten ſeinen ſinnlichen Nei⸗ gungen freie Bahn geoͤffnet, und er konnt⸗ ſich manches guten Gluͤcks bei den beſten Modbeda⸗ men der Stadt ruͤhmen⸗
Dieſes ſein Glück in der Liebe bewegte


