Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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ſeinen Wachtpoſten im Kampfe mit fliegenden

Drachen, oder mit ungeheuern Schlangen be⸗ griffen, und uͤberall waren ſeine Truppen Op⸗ fer hoͤlliſcher Herenkuͤnſte und Zaubereien ge⸗ worden. Dennoch liegen ſeine Gefaͤhrten mit ihren angſtlichen dringenden Bitten, ihm ver⸗ gebens an, eine ſo gefährliche Unternehmung aufzugeben, und der Vorſehung das Schickſal der ungluͤcklichen Laura zu uͤberlaſſen. Giaco⸗ melli, weit entfernt dieſen ſcheinbaren Gruͤnden nachzugeben, ſieht in allen dieſen Gaukeleien nur einen vorübergehenden Triumph, und ein goͤttliches Vorgefuͤhl in ſeinem Buſen giebt ihm die Verſicherung, daß die Gerechtigkeit al⸗ lein Siegerin bleiben werde. Er beſchließt da⸗ her ſein kleines Lager in die Tiefe des Waldes zuruͤck zu ziehen, und erſt nach Verlauf von vier und zwanzig Stunden neue Verſuche zu machen: das war der Wendepunkt von Dom⸗ parelli's Macht, das Ziel, welches ihm indeß ſein Uebermuth und falſches Vertrauen aus den Augen geruͤckt hatten.

Kaum vergoldeten die erſten Strahlen der Morgenroͤthe die Baumwipfel, als Giacomelli ſeine Truppen verſammelt und zu einen allge⸗ meinen Sturm anordnet. Er ſelbſt geht auf die Zugbruͤcke los, fuͤllt die Graͤben mit Faſchi⸗ nen aus, nnd erſteigt, den Degen in der Hand, zuerſt die Mauer. Dieſer Erfolg begeiſterte