Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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Giacomelli's Herz ſchlägt deswegen nicht ſchneller, und wenn etwas ihn beunruhigen kann, ſo iſt es die Stimme ſeiner theuren Laura, welche er zu hoͤren glaubt; ihre angſtlichen Seufzer tönen aus der Entfernung in ſein Ohr, und zerreißen ſeine Seele. Kaum befindet er ſich in der Mitte dieſes gewoͤlbten Saals, als, wie aus der Erde gewachſen, ein prächtiger goldener Lehnſtuhl, und ein Tiſchchen mit aus⸗ geſuchten Erfriſchungen erſcheinen, als waͤren dieſelben durch den Zauberſtab einer maͤchtigen Fee hervorgerufen.

„Nicht Höflichkeiten und artige Behand⸗ „lung will ich hier,“ ſchreit Giacomelli,„ich „bin gekommen um dem niedertraͤchtigſten Boͤ⸗ „ſewicht den Tod zu geben, oder ihn ſelbſt von „ſeinen Händen zu empfangen.“

Bei dieſer neuen Aufforderung erſcheint Domparelli ohne Waffen, außer ſeinem Dolche, welcher niemals von ſeiner Seite kam.„Was „willſt du, junger Thor?“ ſagt er mit einem uberlegenen Tone;„dich mit mir meſſen? Mach „daß du fort kommſt, mein Ruhm bedarf eines „ſo kindiſchen Triumphes nicht, und ich muß „ſolche leichte Lorbeeren verachten.“

Dieſe hohnende Aeußerung bringt den Mar⸗ cheſe außer ſich, er hoͤrt nur ſeinen gerechten