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nicht von langer Dauer ſeyn, allein die letzte Anſtrengung des in den letzten Zuͤgen liegenden Genius des Boͤſen brachte nichts deſtoweniger noch großes Unheil hervor, wie dies nur gar zu haͤufig in der Welt geſchieht, wenn das boͤ⸗ ſe Prinzip gegen das Tribunal der Themis, und das Heiligthum der Tugend im Kampfe begriffen iſt.
Domparelli fuͤhlt ſeine Adern wie von freſſenden Feuer durchwuͤhlt, ſein Geiſt lodert in Hoͤllenflammen auf, und ſo ſcheint er ein maͤchtiger Gott, den fortan nichts uberwältigen kann. Zum Beweiſe ſeiner Zauberkraft be⸗ fiehlt er Frantzelli, es zu verſuchen, ob er ihm den Degen in die Bruſt ſtoßen koͤnne; Frantzelli gehorcht mit Schaudern; aber der Degen beugt ſich und zerbricht, wie ein ſchwaches Rohr an einer ehernen Mauer. Seine Augen ſchleudern Blitze umher; es ſind Baſilisken⸗Augen, wel⸗ che durch den bloßen Anblick toͤdten; er winkt und es erſcheinen tauſend Fallſtricke, tauſend Fantome, tauſend moͤrderiſche Hinterhalte.
Zuförderſt beſchloß dieſer Erzboͤſewicht, die⸗ ſes Teufelskind, ſeinen neuen Zauber an Lau⸗ ra's Herzen zu verſuchen; aber die Hoͤlle, wel⸗ che alles für das Laſter vermochte, hatte keine Gewalt uͤber die Liebe. Immer unerbittlich, in einen Fenſterausſchnitt ihres Zimmers ver⸗


