Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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„Menſchen, koͤnnt ihr wohl einen Augenblick „den Gedanken hegen, daß Domparelli bis jetzt „bloß durch natuͤrliche Mittel ſich behauptet „hat?— So wiſſet denn, ſchwache Staubge⸗ „ſchoͤpfe, daß es mir eben ſo leicht iſt die Ge⸗ „wölbe dieſes Saales einſturzen zu laſſen, als „ich mit einem einzigen Blick alle mich bela⸗ „gernden Feinde zermalmen kann. So komm „denn, mein Schutzgeiſt, mächtiger Asmodi, ſen⸗ „ke einen Strahl deines Feuerblicks in meinem „Buſen, und durchbohre mir lieber mit dieſem „Dolche das Herz, ehe du es duldeſt, daß dein „eifrigſter Apoſtel erniedriget werde.“

Bei dieſer gottloſen Beſchwoͤrung erzitter⸗ ten die Saͤulen des Mordſaales; ein Schwe⸗ felgeruch verbreitete ſich nach wiederholten Don⸗ nerſchlaͤgen und die Klinge von Domparellis Dolche wurde um die Hälfte länger, indem tau⸗ ſend Funken umher ſtoben, und ein Gerauſch gehoͤrt wurde, wie wenn man ein gluͤhendes Eiſen in Waſſer taucht. Auf dieſer Verlänge⸗ rung der Klinge las man die Worte: Waͤh⸗ rend vier und zwanzig Stunden un⸗ uͤberwindlich!„Ihr ſeht hieraus,“ rief un⸗ ſer Held,„die Hölle iſt mir guͤnſtig, und ich triumphire uͤber den Genius des Guten.“

Dieſer voruͤbergehende Erfolg ſollte zwar ſo wie alles zeitige Gluͤck des Verbrechens,