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erſten Mal Thraͤnen, warf ſich bittend auf die Knie, und ließ ſeine Gefaͤhrten uber ſeine weich⸗ liche Schwaͤche erroͤthen.
Während unſer neuer Seladon zu den Fuͤßen der unempfindlichen Laura ſich ohne Er⸗ folg in ungewohnten Liebesflammen verzehrte, war der Marcheſe Giacomelli von ſeinen leich⸗ ten Wunden wieder hergeſtellt worden, und nachdem er alles aufgeboten hatte um das laue Gouvernement zur Rache gegen den verbreche⸗ riſchen Domparelli zu begeiſtern, nachdem er zu dieſem Zwecke die in ſeinem Pallaſt zu Mo⸗ dena, und an den Grafen von Silos begange⸗ nen Schandthaten des Erzräubers in ein hel⸗ les Licht geſetzt und noch tauſend andere fluch⸗ wuͤrdige Frevel in Erwägung gebracht hatte, marſchirte er an der Spitze von 200 Mann Fußvolk und 150 Reiterei gegen das Zauber⸗ ſchloß, in der Ueberzeugung, daß es ihm mit dieſen Streitkräften ein Leichtes ſeyn werde, nicht allein Domparelli und ſeine Rotte, ſon⸗ dern auch das Schloß von Grund aus zu zer⸗
ugtzitet berennt er alle Auegaͤnge die⸗ ſer Räuberhöhle, und ſtellt ſeine Poſten ſo, daß nichts entſchluͤpfen kann; ſodann läßt er an einem der hoͤchſten Baͤume des Waldes eine Fahne befeſtigen, auf welcher man dieſe Worte


