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erklaͤren konnte auf welche Art und Weiſe; vor⸗ zuglich hatte der Wirrwarr gewiſſer Masken⸗ balle, welche Domparelli veranſtaltete, zur kuͤh⸗ nen Entfuͤhrung von drei Marquiſen, und von fuͤnf Gräfinnen und adlichen Fraͤuleins die Ver⸗ anlaſſung gegeben, ohne daß die thaͤtigſten Nach⸗ forſchungen der Polizei auch nur die geringſte Spur von dieſem verwegenen Raube entdecken konnten. Frantzelli, der Kammerdiener, oder vielmehr der vertraute Mitſchuldige aller dieſer Gewaltthaten, beguͤnſtigte dieſe Frevel, und wenn die Entfuͤhrung der jungen Schoͤnheit un⸗ vemerkt ſchon geſchehen war, veranſtaltete er die Verkleidung eines ſeiner Genoſſen in eine Frau, waͤhrend drei andere maskirte Vertraute dieſe
ſcheinbare Dame auf dem Balle ſelbſt entfuͤhr⸗
ten, ſie vor ſich auf die Pferde nahmen, und ju der Tiefe des naͤchſten Waldes verſchwanden.
Durch dieſe Kunſtgriffe täuſchte Dompa⸗ relli das Publikum, und die oͤffentlichen Be⸗ hoͤrden, welche ohnehin ſchon weit entfernt wa⸗ ren, auf die Unbeſcholtenheit ſeines Charakters auch nur den geringſten Argwohn zu werfen; die wahre Thatſache aber iſt, daß unſer Unge⸗ heuer mit den blutigen Schatten dieſer Ungluͤck⸗ lichen, die er lachend ſeine Muſen nannte, ſei⸗
nen Apollotempel meublirte— das iſt ſein eig⸗ ner Ausdruck— und um die goͤttliche Ver⸗ ſammlung zu ergaͤnzen, fehlte ihm nur noch die
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