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Nebenbuhler, deſſen großer Ruf ihm anſtoͤß ig war, erkundigt ſich ſcheinbar unbefangen niach dieſem Barocal, um den Schlupfwinkel dieſes Verwegenen zu erfahren. Frantzelli, einer der pfiffigſten von der Bande; nahm es auf ſich ihn in die Naͤhe ſeiner Hoͤhle zu fuͤhren;„aher,“ das bemerkt er dabei,„der Angriff wuͤrde äu⸗ ßerſt gefahrlich ſeyn, denn Barocal zaͤhlt ſech⸗ zig Mordthaten an eben ſo viel Ringen, die er, wie einen Roſenkranz auf der Bruſt traͤgt. Calabrien und das Meer von Tunis, fügt er hinzu, haben keinen beruͤhmteren Raͤuber, und ohne Erfolg verſuchten ſelbſt Linientruppen die⸗ ſe Geißel der Stadt⸗ und Landbewohner zu vernichten.
Domparelli aber lachte hoͤhniſch bei die⸗ ſen uͤbelangebrachten Lobeserhebungen, und nach⸗ dem er ſeine Rotte geordnet, und die Aufſicht uͤber ſein Gepaͤck dem ebengenannten Frantzelli anvertraut hatte, marſchirt' er gerades Wegs nach der Hoͤhle des Barvcal, wie ein maͤchti⸗ ger Geiſt, der die ſchwachen Beſtrebungen der Sterblichen verſpottet. Der Kampf war aͤu⸗ ßerſt hartnaͤckig; aber Domparelli blieb Sieger, und nachdem er jedes in der Hoͤhle des Baro⸗ eal befindliche lebendige Weſen niedergemetzelt hatte, ſendete er an den Senat von Mailand den Kopf dieſes beruͤchtigten Raͤubers, in ei⸗ nem mit Gold angefuͤllten Kaſten, nebſt andern


