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„fluſſes der Höllenmächte;z hier triumphirt der „Genius des Guten im Herzen des Verbre⸗ „chers!“—
Dieſe niederſchlagende Erklärung verſetzte Domparelli auf einige Zeit in eine peinliche Unruhe; indeß gelang es ihm doch bald, dieſe innere Stimme, welche ſelbſt mitten in ſeinen ſchoͤnſten Erfolgen nie erſtickt werden konnte, zu betaͤuben, und er entſchloß ſich nun, ſeine verbrecheriſche Bahn anzutreten, und ſeiner moͤr⸗ deriſchen Beſtimmung zu folgen. Er legte dem⸗ nach ſeine koſtbaren Zaubermittel in eine gol⸗ dene Buͤchſe, ſagte ſich von allen Geſetzen, ja von der ganzen Natur los, und drang ſofort in die Waldgebirge von Ferrara, von wo aus er zu den beruͤhmten, von ewigen Raͤuberban⸗ den durchſtreiften Apenninen gelangte. Wie ein junger Held, deſſen Tapferkeit das erſte Blut im Kriege zu vergießen ungeduldig ſtrebt, ſo war auch Domparelli begierig die Spitze ſei⸗ nes Dolches zu verſuchen.„Welcher Buſen,“ ſo fragte er ſich verwegen,„ſoll die Ehre ha⸗ „ben dieſes fuͤrchterliche Eiſen zuerſt zu färben, „dieſen Stahl, der, von Lucifer ſelbſt geweiht, „in ganz Italien einen unſterblichen Ruf erlan⸗ „gen wird, zuerſt im innerſten Herzen zu fuͤh⸗ „len?— Welches Schlachtopfer wird zuerſt „unter meinen Streichen rauchend bluten?—


