Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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mit gleicher Leichtigkeit zu durchbohren ver⸗ mochte.

Eine einzige ſchmerzhafte Betrachtung ver⸗ giftete Domparelli's Entzuͤcken, der Gedanke nämlich eines moͤglichen Mangels an conſequen⸗ ter Feſtigkeit; denn ſo unwiderſtehlich fortge⸗ riſſen zum Boͤſen er ſich auch fuͤhlte, ſo war er doch, ſelbſt unter den gluͤcklichſten Erfolgen ſeiner Abſichten, fuͤr ſich ſelbſt beſorgt; der Ge⸗ danke an Gewiſſensbiſſe, die Feſſeln eines laͤ⸗ ſtigen Bewußtſeyns, deſſen anklagende Stim⸗ men er fuͤrchtete, erſchreckten ſeinen Geiſt. Schon ſchien ein nagender Wurm in ſeinen Eingeweiden zu wuͤhlen, welcher wie der Geier des Prometheus, ihm ſelbſt mitten in ſeinen e ſchoͤnſten Triumphen keine Ruhe ließ. Die Er⸗ innerung an den Muttermoͤrder Oreſtes, an die Schlangen der Alekto und Tiſiphone ſchweb⸗ ten ihm vor, und ſchon ſchien ſein Schritt auf der Bahn des Laſters viel von ſeiner erſten vertrauensvollen Keckheit zu verlieren, als er an die Wohlthathen des Asmodi dachte, und ihm in einer neuen Anrufung mit der Bitte nahete, ihn von dem Joche der Gewiſſensbiſſe zu befreien. Auf dieſe Bitte erhielt er durch eine kläͤgliche Stimme folgende troſtloſe Ant⸗ wort: