Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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ſchlaͤgt ſeinen Hoͤllenzwang nach, um die Ab⸗ ſicht ſeiner Schutzgeiſter kennen zu lernen; und auf der Seite, wo vom Vatermord gehandelt wird, lieſ't er folgende Worte:So wie das Schwert des Damokles an einem zarten Fa⸗ den befeſtiget war, um die Gefahren eines deſpotiſchen Throns anſchaulich zu machen, ſo, lieber Sohn Domparelli, haben auch die Ver⸗ brechen ihre ruͤhmlichen Gefahren, und die Sicherheit eines Meuchelmoͤrders, hängt nur an einem Haare. Muth, aber Klug⸗ heit!

Domparelli dankte fuͤr dieſen neuen alle⸗ goriſchen Aufſchluß allen Goͤttern des Tänarus, zerriß das ſinnbildliche Haar, und verbarg das bedeutungsvolle Symbol und vorzuͤglichſte Werk⸗ zeug ſeiner kuͤnftigen Frevel, wie einen Schatz in ſeinem Buſen. Nun fehlte ihm nichts mehr, um die Erde zu verheeren, den Menſchen zu ſchaden, und einen Vertilgungskrieg gegen den Genius des Guten zu fuͤhren; hatte er doch die drei Zauberſchalen der Verfuͤhrung, konnte er ſich doch durch eine magiſche Flaſche unſicht⸗ bar machen, und, was noch wichtiger, ſchreck⸗ barer war, als dieſe verderblichen Talismane, war er doch im Beſitz eines moͤrderiſchen Ei⸗ ſens, welches, mit Kraft und mit Geſchicklich⸗ keit gefuͤhrt, das Herz des rechtſchaffenen Man⸗ nes, oder den Buſen einer jungen Schoͤnheit