Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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auch noch, nachdem der Zauber verſchwunden war, blieb ein prächtiger mit Edelſteinen beſetz⸗ ter Dolch zuruͤck, welcher an einem ein⸗ zigen Haare an der Decke des Zimmers auf⸗ gehangen war.

Bei dem Anblick dieſes glänzenden Stahls, dieſer in dem ſchoͤnſten Feuer ſtrahlenden Dia⸗ manten, tritt Domparelli naͤher, und zittert vor Freude und Vergnuͤgen. Auf der Klinge dieſes Dolches war mit blutigen Buchſtaben geſchrieben: Dem kuͤhnen Menſchenmoͤrder. Mir kommt es demnach zu, ihn zu fuhren, rief er in einem Anfall von raſender Begei⸗ ſterung aus; und wenn irgend ein Menſch auf das Scepter der Frevelthaten Anſpruch machen kann, muß nicht Domparelli ſeine von der Verfuͤhrung eingeweihten Haͤnde damit ſchmuͤcken? Das Verbrechen hat ſeinen Heroismus, ſeinen Fanatismus, und die unſin⸗ nige Wuth dieſes der Hoͤlle geweihten Verbre⸗ chers erreichte in dieſer Beziehung den hoͤch⸗ ſten Grad von Begeiſterung.

Indeß hielt noch eine Art von Ehrfurcht, eine gewiſſe ſchreckhafte Scheu unſern Helden zuruͤck; der bezauberte Dolch war an einem

Haare aufgehangen, und dieſes zarte Band

ohne Erlauhniß zu zerreißen, ſchien ihm ein Verbrechen gegen den Genius des Boͤſen. Er