Teil eines Werkes 
2. Bd. (1821)
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Alten betrieben, und Alexandern den Großen ſich zum Muſter genommen hatte, ſo war er andernſeits von ſeiner Neigung zum Geheim⸗ nißvollen verleitet worden, zu dem zweideuti⸗ gen Streben, alle Geheimniſſe der Experimen⸗ tal⸗Phyſik und des angewandten Galvanismus zu ergruͤnden, ſo wie er auch alle die Gaukel⸗ ſpiele zu erforſchen ſuchte, welche die Orakel von Aegypten, von Griechenland und Rom an⸗ wendeten, um die Augen des gemeinen Volks zu verblenden, und durch angebliche Wunder ihr Anſehn zu ſichern; alle Geheimniſſe der Freimaurerei, in welchen Orden er ſich hatte aufnehmen laſſen, waren ihm bekannt;z und da er mit dieſen geheimen Wiſſenſchaften, auch noch eine allgemeine Kenntniß der Mathematik ver⸗ band, und vom Arichimedes den Gebrauch der Brennſpiegel und des griechiſchen Feuers er⸗ lernt hatte, ſo beſaß Dombarelli alles was no⸗ thig war, um auf die Einbildungskraft eines ſo aberglaͤubiſchen Volkes, als die Italiener damals waren, blendend zu wirken.

Im Beſitz der kabbaliſtiſchen Wiſſenſchaf⸗ ten, mit einem zauberiſchen Hoͤllenzwange ver⸗ ſehen, und vollkommen Meiſter in den gehei⸗ men Kunſtgriffen der Roſenkreuzerei, verſchloß ſich unſer Held eines Abends in ſein einſames Kaͤmmerlein, und ging uͤber ſeine Beſtimmung alſo zu Rathe:Aus zwei ſtets geoͤffneten Ton⸗