Teil eines Werkes 
3. Theil (1824)
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meinem Hauſe, um ihn naͤher kennen zu ler⸗ nen, ich gewann ihn lieb und Fliſabeth ver⸗ band ſich inniger mit ibm. Im Auftrage ſeines Handlungshauſes mußte er eine Reiſe nach Hamburg, Luͤbeck und Bremen machen. Ungern und mit ſichtbarem Schmerz trennte er ſich von meiner Tochter, aber er wollte ſeinem Herrn bis auf den letzten Augenblick gefällig ſeyn, der ihn während ſeiner Dienſt⸗ zeit ſo guͤtig und väterlich behandelt hatte. Der Termin ſeiner Verlobung mit meiner Tochter war unmittelbar nach ſeiner Ruͤckreiſe beſtimmt. Sie ſprach von ihm, ſie ſehnte ſich nach ihm, ſie glaubte ſehr gluͤcklich mit ihm zu werden, ich hoffte es auch.

In einer Nacht hoͤrte ich meine Eliſa⸗ beth im Schlafe laut und aͤngſtlich feufzen. Durch mein Zurufen erwachte ſie mit einem Schreck und ſagte laut: Ach, ich Ungluͤck⸗ liche! Als ich ſie fragte, was ſie zu einer Ungluͤcklichen mache, erwiederte ſie: Mutter,