Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
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den Tod und bedient ſich keiner Ausflucht, um es zu umgehen und an ſich ſelbſt zum Betrüger zu werden. Was geſchehen ſoll, das Gelübde aufzuheben, was viele Her⸗ zen in Trauer ſetzt, das kann von Ihrem Gat⸗ ten nicht ausgehen. Wie es aber geſchehen muß, das weiß ich ſelber nicht. Und An⸗ ſchläge dazu geben, das moͤchte ich nicht. Es iſt einer meiner Grundſäße, die ich heilig halte, man fliehe die Theilnahme auch an ſcheinbarem Unrecht. Vortheil oder Schade darf unſere Handlungsweiſe nie beſtimmen, der innere, durch die Religion erleuchtete und geheiligte Geiſt ſey unſer Richter.“

Lorenz Workwich, als die Seinen mit Madame Berklei in dem Zimmer ankamen, ſaß in einem Lehnſtuhl und hielt ſeinen ſor⸗ genſchweren Kopf auf die Hand geſtüht. Anna nahte ſich zuerſt dem Vater, umſchlang mit ihren Armen ſeinen Nacken und ſprach

mit rührender Summe:„Vater, ach, wie

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