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Ruhe Deines Gewiſſens. Soliſt Du's hin⸗ geben, dies hoͤchſte Menſchengluͤck, damit Deine Ehre gerechtfertigt werde, damit Du als ein gütiger Vater, der ſchwach und ver⸗ werflich, nach ſeinem Urtheile, handelt, geprie⸗ ſen werdeſt? Lieber, die Feindſchaft der gan⸗
zen Welt, als der Krieg mit unſerm Herzen.
Mag ich verkannt werden, wenn ich nur weiß, was ich an mir habe. Der große, weiſe Geiſt, der mir ein heiliges Verſprechen abforderte, der wird, der kann mich deſſen al⸗ lein entbinden, die Welt kann es icht und ich ſelber nicht.“
Seine Gattin kam, als er noch denkend und in tiefe Gedanken verſenkt in ſeinem Lehnſtuhl ſaß und ſagte:„Anna laͤßt Dich's wiſſen, Du ſoüſt ruhiger ſeyn, ſie will ſich aufzurichten ſuchen. Es ſey ihre Schuld, ſagte ſie, daß ſie ſich durch vergeblichen Gram die Krankheit zugeiogen habe und nicht des Vaters. Auch Gehorſam mäſſe die Tochter
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