Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
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ihm leiſten und wenn er ihr noch ſo ſauer wuͤrde. Du wirſt ſie freundlicher und beſſer finden, wenn Du ſie wiederſiehſt. Wie theil⸗ nehmend, wie guͤtig iſt mein Vater,“ ſprach ſie,„das glaubte ich von ihm nicht. O, er muß wichtige Gruͤnde haben, weshalb er mir die Liebe zu William unterſagt und er wird ſie mir wohl eröffnen, wenn es ihm gut und recht ſcheint. Lorenz, darf ich ſie nicht wiſ⸗ ſen? Soll ich das Geheimniß nicht erfahren? Du biſt ſonſt ſo redlich und ſo offen, warum verbirgſt Du mir's?“

Als ſich Workwich eine Weile geſammelt hatte, fing er alſo an:„Wie heilig mir von jeher ein Verſprechen war, wenn ich's gege⸗ ben hatte, das iſt Dir wohl bewußt, ich er⸗ fühte es, und was die Redlichkeit, mit der ich's hielt, mir auch koſtete. Wer das Wort bricht, was er ſich ſelbſt, oder was er Andern gab, der taugt zu keiner Tugend, dem fehlt zur edeln That der feſte Sinn. Du weißt's,

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